Entente Florale Deutschland

 

Teilnehmerstimmen zum Bundeswettbewerb 2007

Wettbewerb „Unsere Stadt blüht auf“ bewirkt großes bürgerschaftliches Engagement

Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer
Bundeslandwirtschaftsministe
Horst Seehofer

Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer beglückwünschte die Teilnehmer in seinem Grußwort anlässlich der Preisverleihung des Bundeswettbewerbs „Unsere Stadt blüht auf“ am 21. August in Mainz mit den Worten:
„Wer hier teilnimmt, kann nur gewinnen!" Allein die Teilnahme hat dazu geführt, dass die Kommunen schöner und grüner geworden sind. Dabei ist ein großes Gemeinschaftswerk von Bürgern, Gartenbauunternehmen, Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Gang gesetzt worden.
Die „Entente Florale“ ist in der der Tat ein prächtiges ‚blühendes Bündnis’, das sich erfolgreich für eine nachhaltige und qualitativ hochwertige städtische Grünentwicklung in unserem Land einsetzt.“

 

Anlässlich der Abschlussveranstaltung des Bundeswettbewerbs „Unsere Stadt blüht auf“ präsentierten sich viele Städte und Gemeinden auf dem Gelände des ZDF-Fernsehgartens in Mainz. Im Rahmen dieses Städtefestes wurde nach den Auswirkungen des Wettbewerbs in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde gefragt. Das Spektrum der Antworten war breit. In einem Punkt herrschte jedoch Übereinstimmung: Alle am Wettbewerb Beteiligten haben sich außerordentlich stark engagiert und so zum Erfolg beigetragen. Exemplarisch werden hier einige Meinungen kurz vorgestellt.

 

Bad Pyrmont
Bad Pyrmont: Bürgermeisterin Elke Christina Roeder und Regine Köpnick, Bad Pyrmont Tourismus GmbH

„Der Wettbewerb bewirkte in unserer Stadt ein enges Miteinander und großes bürgerschaftliches Engagement. Das hätten wir uns vorher so gar nicht träumen lassen. Viele Teilnehmer haben sich auf der privaten und auch auf der geschäftlichen Seite engagiert.“

Lübbenau
Lübbenau: (v.l.) Kerstin Schäfer, Peter Brand, beide Stadtverwaltung, Andrea Pursche, Monika Blüher, Birgit Jankowiak

„Nicht nur die Politik, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger waren sehr engagiert, als sie davon erfuhren, dass sich die Stadt Lübbenau am Wettbewerb beteiligte. Dass wir von einer unabhängigen Jury besucht wurden, hat uns sehr gefreut. Das breite Engagement haben wir auch öffentlich dargestellt, so dass sich jeder davon überzeugen konnte. Jeder aktive Lübbenauer hat dazu beigetragen, dass wir heute hier sein dürfen.“

Bad Sassendorf
Bad Sassendorf: (v.l.) Olaf Bredensteiner, Marketing; Manuela Kabisch, Marketingassistentin, Ludger Bastert, Baubetriebshof Saline

„Es hat sich eine größere Sensibilität für die Themen Grün, Garten und Kurpark entwickelt und es ist eine breitere Akzeptanz in der Öffentlichkeit dafür entstanden. Zudem gab es ein großes Engagement der Bevölkerung. Viele Institutionen und Vereine, haben sich für den Wettbewerb eingesetzt. Vereine und Bürger, die vorher vielleicht nicht ganz so viel miteinander zu tun hatten, haben gemeinsam das Thema „Unsere Stadt blüht auf“ umgesetzt.“

     
Herten
Herten: Karl-Heinz Forst, stellvertretender Bürgermeister

„Der Wettbewerb bewirkte Aufmerksamkeit. Wir haben verschiedene Wohnumfelder optimiert, um das soziale Miteinander besser zu gestalten. Deshalb war vielleicht der florale Aspekt etwas unterrepräsentiert. Wir wollen eine gewisse Nachhaltigkeit erreichen, über den Wettbewerb hinaus.“

Wangen im Allgäu
Wangen im Allgäu: Belinda Unger, Gästeamtsleiterin und Patrick Nuber, Zivi

„Bei uns hat der Wettbewerb „Unsere Stadt blüht auf“ bewirkt, dass in der Stadt ganz viel passiert ist. Viele Menschen haben sich in tollen Projekten gefunden. Es haben sich Menschen kennengelernt, die sich vorher noch nicht kannten. Wir sehen uns heute als Sieger, weil einfach in der Stadt so viel bewegt wurde.“

Ratingen
Ratingen: Guido Frohnhoff, Abteilungsleiter Grünflächenamt (r); Heribert Müller, Gärtnermeister, und Gärtner Uwe Künzer

„Im Rahmen des Wettbewerbs konnte sich die Stadt einmal präsentieren. Im Gegensatz zu anderen Städten haben wir nicht mit so einem riesigen Aufwand gearbeitet, sondern wir haben das herausgestellt, was schon vorhanden und was gut ist. Und wir denken, das war ein wirklich großer Erfolg für uns.“

     
Düsseldorf
Düsseldorf: Silke Wiebrock, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Gartenamts; Oberbürgermeister Joachim Erwin

„Wir haben ein hervorragendes Wir-Gefühl entwickelt. Wir bekommen sehr viele positive Rückmeldungen aus der Bürgerschaft. Der Blumenschmuck, der überall zusätzlich gepflanzt wurde, kommt sehr gut an. Die Bürger beteiligen sich am Wettbewerb und gestalten ihr Umfeld, ihre Gärten, schön. Es sieht also ganz hervorragend aus. Wir fühlen, dass der grüne Gedanke übergesprungen ist.“

Ladenburg
Ladenburg: (v.l.) Brigitte Stahl, Tourismus, Kultur und Sport; André Rehmsmeier, Stadtbaumeister; Robin Uhrig, Azubi

Der Wettbewerb hat die Bürger zusammenrücken lassen. Sie haben sich engagiert, damit die Stadt einfach weiter kommt. Das wirkte sich nicht nur im Zusammenleben positiv aus, sondern auch auf Tourismus und Kultur: Ideen und Impulse, die im Rahmen des Grünprojekts 2005 des Landes Baden-Württemberg entstanden sind, wurden ausgebaut und vorangetrieben. Ich denke, die Stadt Ladenburg hat sich insgesamt weiterentwickelt.

Mannheim
Mannheim: (v.r.) Markus Roeingh, Fachbereichsleiter Straßenbetrieb und Grünflächen, Susanne Brauer und Manuela Hemmer, beide Jubiläumsbüro

„Es war für uns einfach formuliertes Ziel zum Jubiläum - Mannheim feiert das 400-jährige Stadtjubiläum - die öffentlichen Grünanlagen in ein besonderes Licht zu rücken, bürgerschaftliches Engagement zusätzlich aufzutun und einfach sich mal zu präsentieren.“

     
Neuenburg am Rhein
Neuenburg am Rhein: Marie-Luise Zwigart, Touristinformation

„Vereine haben sich beteiligt, Kindergärten und Schulen. Die Stadt hat sehr viel investiert. Der Zusammenhalt der Ortsteile war großartig. Sie haben miteinander gearbeitet, gesät und die Beete gesäubert. Das hat sich sehr positiv ausgewirkt. Wir sind das erste Mal Wettbewerbsteilnehmer und sind sehr überrascht, also es ist eine tolle Erfahrung.“

Wunsiedel
Wunsiedel: Melanie Wehner, Tourismusmarketing Stadt Wunsiedel

„Ich denke der Wettbewerb hat auf jeden Fall nur Positives gebracht. Er hat den Zusammenhalt in der Bevölkerung gefördert, z.B. durch gemeinsames Blumengießen und Schmücken. Das Bürgerengagement und das gemeinschaftliche Auftreten sind das, was am meisten gefördert wurde.“

Seelow
Seelow: Christiana Menz und die Tanzgruppe Amadeus

„Alle haben sich darum bemüht die Stadt viel, viel schöner wirken zu lassen. Jeder hat sich Gedanken gemacht und alle Einrichtungen, Vereine und auch Privathäuser haben sich aktiv am Wettbewerb beteiligt. Das war richtig interessant mitzuerleben.“

     
Magdeburg
Magdeburg: Dr. Eckart W. Peters, Amtsleiter Stadtplanungsamt und Christoph Brandt, Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH

„Wir sind ja nun zum fünften Mal dabei und wir haben eigentlich, wie man so schön sagt, die Kräfte auf diesen Wettbewerb konzentriert. Deshalb haben wir uns überlegt, was in den letzten anderthalb Jahren neu geschaffen wurde. Da haben wir eine ganze Reihe von Grünanlagen, die auch mit Unterstützung von Kindern gestaltet wurden. So gibt es zum Beispiel das Paradieschen, einen Kindergarten, oder ein Labyrinth. In beiden Projekten haben die Kinder mitgewirkt. Außerdem haben Schüler die Pflege von Bäumen übernommen. Wenn ich denke, dass sich die nachwachsende Generation für Blumen und Grün begeistern ließ, also mehr können wir gar nicht erreichen.“

Meerane
Meerane: (v.l.) Margrit Profe, Stadtverwaltung; Heike Hönsch, Medienreferentin, Anneli Mahn, Bauamt Planung; Hartmut Brühl, Wirtschaftsförderung und Marketing; Erdmute Stäuber, Fachbereichsleiterin Umwelt

Balkon- und Kübelbepflanzungen sind nicht Tradition bei uns, weil wir eine Industriestadt sind. Aber der Wettbewerb hat uns motiviert, dass die Innenstadt aufgewertet wird. Die Sensibilität im Grünbereich ist da. Ich hoffe, dass Umwelt und Naturschutz durch den Wettbewerb einen anderen Stellenwert bekommen. Die Natur braucht uns Menschen nicht, aber wir brauchen sie. Der Wettbewerb bewirkte auch, dass spontan viele Garten- und Landschaftsbaubetriebe eingestiegen sind und sehr kooperativ mit unserer Stadt gearbeitet haben. Bürgerinitiativen haben wir zahlreiche, wie Hochzeitswald oder „Wald 2000“ zeigen.

 

 

Hinweis

 

Bilder zum Bundeswettbewerb 2007:
Klicken Sie hier, um die Bilder von der Preisverleihung einzusehen.

Teilnehmerstimmen:
Nachfolgend können Sie die Teilnehmerstimmen der Vorjahre zum Bundeswettbewerb einsehene.

Teilnehmerstimmen 2007
Teilnehmerstimmen 2008
Teilnehmerstimmen 2009